25.03.12 | SV Steinhorst - SV Langwedel 2 | 1:0 (1:0)

argaiv1908

Torflaute hält an


Das Spiel in Steinhorst begann mit einem Paukenschlag. Kenny erlief sich einen Ball und wurde vom Libero der Gastgeber gefoult. Der Schiri zeigte sofort die rote Karte, da er die Aktion als Notbremse wertete. Eine harte aber vertretbare Entscheidung. Damit spielten wir 88. Minuten in Überzahl. Das machte sich sofort bemerkbar. Wir schalteten einen Gang zurück und konnten so richtig mit der Situation nichts anfangen. Die Gastgeber verteidigten gut und blieben mit Kontern gefährlich. Nach einem Freistoß konnten wir nicht entscheiden klären und Steinhorst ging mit 1:0 in Führung (20. Minute). Alex musste dann kurz darauf verletzt vom Platz. Bis zur 35. Minute plätscherte das Spiel dahin. Dann wurden wir etwas aktiver. Gunnar setzt einen Freistoß krachende gegen den Pfosten. Die letzten zehn Minuten drückten wir immer mehr. Die Abwehr der Gäste hielt aber.

Nach dem Seitenwechsel wollten wir weiter auf den Ausgleich spielen. Wir hatten dank der Überzahl auch klare Feldvorteile aber nur bis zum gegnerischen Sechszehner. Dann stand der dichte Abwehrriegel der Steinhorster an dem wir uns die Zehne ausbissen. Schüsse aus der zweiten Reihe gingen nur neben das Tor, so dass der Keeper der Gäste nicht geprüft wurde. Wenn wir dann doch mal im Strafraum den Ball hatten, war ein Abwehrbein dazwischen oder Pierro traf nur den Pfosten. Auch Standradsituationen brachten kaum Gefahr. Die zeigte Steinhorst bei den Kontern gegen die immer weiter aufrückende Abwehr des SVLs. Die Entscheidung wurde aber immer gerade noch so verhindert.

Fazit: Ohne Arme keine Kekse oder im Fußball: ohne Tore keine Punkte. Ein Gegentreffer kann immer passieren. Wenn man aber vorne in der bisherigen Rückrunde nicht einmal trifft, bleibt das Punktekonto leer. Der Wille war da aber das Selbstvertrauen fehlt und bei der Entscheidung Schuss oder Pass wird auch immer die falsche Wahl getroffen. Das Glück (2x Pfosten) läuft uns leider auch nicht hinter. Nun heißt es über Ostern Kräfte sammeln und dann endlich wieder zuschlagen.

Dirk Kahrens




transpixelDiese Seite wurde bisher 1382 mal aufgerufen.