30.10.11 | SC Hagen/Bokel - SV Langwedel 2 | 2:2 (0:1)

argaiv1367

SVL2 steht sich selbst im Weg


Bei bestem Wetter gingen wir locker in das Spiel und übernahmen wie erwartet die Kontrolle in den ersten Minuten. Der Gastgeber stand tief, setzte auf Konter. Wir drückten auf das Tor und hatten ein klares Chancenplus Bis auf eine von Nicki entschärfte Situation war von Ha/Bo nichts zu sehen. Als Sergei endlich den Führungstreffer erzielte (30. Minute) gingen wir siegessicher in die Pause.

Gleich nach dem Seitenwechsel wurde Kenny im Strafraum gefoult und Sergei verwandelte sicher zum 2:0 in der 48. Minute. Damit schien die Partie gelaufen zu sein.  Fehlanzeige! Pauli verursachte mit einem Foul einen Strafstoß. Dieser wurde ebenso sicher verwandelt (60. Minute) und das Spiel war wieder offen. Wir hatten mehrfach klare Möglichkeiten den alten Abstand wiederherzustellen, spielten teileweise aber zu kompliziert oder eigensinnig. Dann der nächste Nackenschlag. Niclas muss in höchster Not klären, Pauli kann den Ball unbedrängt ins Aus spielen, will aber nach vorne schlagen und schießt Christian an. Der kann aus kurzer Distanz nicht mehr reagieren und der Ball landet im leeren Tor. Ausgleich, (70. Minute). Nun wurde die Partie immer hektischer. Wir wollten irgendwie den Sieg und die Gastgeber mal wieder nicht verlieren. Die Entscheidungen des Schiris trugen nicht unbedingt zu Entspannung der Lage bei. Doppeltorschütze Sergei musste wegen Abwinken und Meckern mit gelbrot vom Platz. Kenny wurde exzellent freigespielt, legte den Ball am Torwart vorbei, dieser sprang an den Innenpfosten aber dann nicht hinter sondern vor die Linie. Wir gaben die Ordnung nun komplett auf. Richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr. Das Manni Grimm nach wiederholtem Foulspiel auch noch gelbrot sah nützte uns nichts mehr.

Fazit: Schirischelte, harte Gangart des Gegners, das kann nicht der Grund sein, das wir das Spiel nicht gewonnen haben. Vorne zu uneffektiv, hinten teilweise zu blauäugig. Auch das Zusammenspiel, die Unterstützung untereinander und den Teamgeist muss die Mannschaft wieder finden. So werden schon sichere Punkte wieder leichtfertig abgegeben.

Dirk Kahrens