01.05.11 | SV Teschen./Schnefl. - SV Langwedel 2 | 4:3 (0:2)

argaiv1558

Verschenkter Sieg


Mit 10 Feldspielern und 2 Torhütern ging es nach Schneflingen. Wir begrüßten mit Azis einen neunen Mitspieler im Team. Die ersten 15 Minuten haben wir komplett verpennt. Der Gastgeber kam zu Möglichkeiten, die aber Torwart Niki entschärfen konnten. Wir wachten langsam auf und plötzlich tauchte Abdellah frei vor dem Tor auf. Er zog aus spitzem Winkel ab und brachte uns in Führung. Nach einem langen Ball auf Thomas zögerte der Torwart mit dem Herauslaufen und der Ball schlug unter der Latte ein. 0:2! Wir hatten die Partie nun im Griff. Abdellah hätte vor der Pause auf 3:0 erhöhen müssen, doch er vergab frei leider gleich doppelt.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Schneflinger zurück ins Spiel finden. Doch der SVL bleib hellwach. Nachdem Azis schön frei gespielt wurde, konnte er prima auf Thomas spielen, der mit einem Trullerball in der langen Ecke auf 3:0 erhöhte. Damit schien die Partie gelaufen zu sein. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden wir nachlässig. Schneflingen spielte zwei lange Bälle und schon stand es nur noch 2:3. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Wieder ein Konter mit lang geschlagenem Ball. Normen wird behindert und der Ball kullert zum Ausgleich ins Netz. Der Gastgeber übernahm nun endgültig die Kontrolle des Geschehens. Wir waren total verunsichert. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld standen wir hinten wieder nicht gut und die erstmalige Führung von Schneflingen war die Folge. Zwar warfen wir in den letzten 10 Minuten alles nach vorne, aber es nützte nichts.

Fazit: Dümmer ging es kaum. Das sah man deutlich an den Gesichtern der Spieler die wie gelähmt nach dem Spiel im Mittelkreis saßen. Am Ende fehlt auch die Kraft. Daniel quälte sich mit dickem Knöchel fast 70 Minuten und Azis war logischer Weise auch konditionell noch nicht auf der Höhe. Schade, dass wir keinen einzigen Auswahlspieler hatten. Dann wäre man am Ende vielleicht nicht eingebrochen oder hätte noch zulegen können. Besser war Schneflingen, nicht nur cleverer als wir.

Dirk Kahrens