05.04.10 | SV Langwedel - SV Jembke | 3:6 (1:3)

argaiv1908

Deutliche Niederlager. Trotzdem relative Zufriedenheit


Nachdem sich vier Spieler in den Urlaub abgemeldet hatten, Florian sowieso länger ausfällt, sagten am Vormittag auch noch Labbi und Stefan wegen Krankheit ab.  So waren exakt 11 Spieler bei der Besprechung. Wir haben dann in unserer Not noch Matze Cohrs angerufen. Der kam dann auch.

Zum Spiel: Das sah gar nicht so schlecht für uns aus. Wir hatten uns vorgenommen von Abfang an dagegen zu halten. In der ersten halben Stunde auch ganz gut geklappt. Eischott traf zwar in der 13. Minute den Pfosten. Sonst haben wir den Laden aber dicht gehalten. Nachdem Matthias und Andre schon zwei schöne Chancen hatten, stand es plötzlich 1:0 für uns. Seppl hatte sich gut durch gesetzt und den Ball unter die Latte gehämmert. Leider hatte die Führung nur 6 Minuten Bestand. Schulze tauchte nach guter Kombination vor Henning auf und es stand 1:1. Wir hatte uns schon darauf eingestellt das Unentschieden in die Halbzeit zu retten. Aber kurz vor den ersehnten Pfiff dann doch aus dem Gewühl heraus das 2:1 für Jembke. Torschütze: Fricke. Sehr ärgerlich.

In der Halbzeit: Komm, wir schaffen das noch. Wir schaffen hier die Sensation.

Aber gleich nach der Pause der Dämpfer. Handspiel durch den für Werner (verletzt) eingewechselten Matthias Cohrs. Elfmeter. Otto. Tor. 1:3. Blöder kann eine 2. Halbzeit nicht beginnen. In der 50. min Hoffnung. Elfmeter nach einen Foul an Köllner. Andre lässt die Chance nicht liegen. Nur noch 2:4. Leider gleich wieder ein Rückschlag. Nach einem zu kurz abgewehrten Ball 2:4 durch Neumann. Wieder keimt Hoffnung au. Der sehr gut aufgelegte Seppl köpft nach einem Freistoß von Andre das 3:4. Als in der 71. min Schulz das 2:5 erzielte war aber auch diese Hoffnung wieder dahin. Zwar hat Markus mit einem  Weitschuss dann noch knapp das Tor verfehlt aber Jembke spielte jetzt die Partie nach Hause. Zweimal konnte sich Henning mit seiner Stärke in "Bodenkampf" auszeichnen.  Gegen den Schuß von Widdecke in der 84.min war er allerdings chancenlos.

Wie in der Überschrift schon gesagt, herrschte nach dem Spiel eine relative Zufriedenheit. Auch die Zuschauer haben gesehen, dass die Mannschaft trotz der Personalmisere ihr Bestes Gegeben hat.

Manfred Gades