20.09.09 | SV Sprakensehl - SV Langwedel | 5:1 (2:1)

argaiv1402

Direkt nach so einem Spiel fällt es einem extrem schwer, die richtigen objektiven Worte zu finden.


Wir haben nach diesem Spiel weiterhin nur 3 magere Punkte auf unserem Konto und befinden uns tief im Tabellenkeller. Die Stimmung ist nicht gerade berauschend und nächste Woche kommt der Kreisliga-Absteiger aus Tiddische.


Aber nun zum Spiel: Der Trainer hat eine veränderte Startaufstellung gegenüber den vorherigen Spielen gewählt. Anfangs sah es so aus, als sollte seine Rechnung aufgehen. Wir begannen stark, standen hinten kompakt, kombinierten sicher und zeigten Sprakensehl, wer hier das Spiel gewinnen wollte. Gerade auch Alexander Simon, der von Gregor Burda in Manndeckung genommen wurde, kam nicht zur Entfaltung. In der Folge gingen wir auch verdient durch ein Kopfballtor von Christian Wach (10.) in Führung.

 

In der 22.Minute entkam allerdings Simon seinem Bewacher und stürmte Richtung Tor. Jens Prilop behinderte ihn danach regelwidrig im Strafraum am Torschuss. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Glassmann sicher. Nach diesem Ausgleich verloren wir etwas den Faden und Sprakensehl kam immer besser ins Spiel. Praktisch mit dem Pausenpfiff unterlief unser ansonsten fehlerfreie Torwart Henning Gottschalk einen aufs Tor geschlagenen Ball, Simon bedankte sich und köpfte zum 2-1 ein.

 

Wie sagt man so schön: Wenn man schon kein Glück hat, kommt auch noch so etwas dazu und reißt die Moral runter. Mirko Lutz musste verletzungsbedingt in der Kabine bleiben. In der zweiten Halbzeit versuchten wir immer wieder zu unseren Chancen zu kommen - leider ohne Erfolg.

 

Ab der 75.Minute nahm das Schicksal dann seinen Lauf. Einen stark geschossenen Freistoss von Simon konnte Henning noch abwehren, beim Nachsetzen von Besijovic war er jedoch machtlos. In der 81.Minute wieder Simon. Nach einem Foul von Henning an ihn verwandelte er selbst den Foulelfmeter.

 

Zu allem Überfluss dann auch noch ein weiterer Treffer durch Simon in der 87.Minute. Somit war er entweder direkt oder indirekt an allen fünf Gegentoren beteiligt. Glückwunsch an Sprakensehl, die im Nachhinein verdient gewonnen haben.

 

Einen Seitenhieb auf den schwachen Schiedsrichter kann ich mir jedoch nicht verkneifen. Er war zwar nach dem 5-1 nicht mehr spielentscheidend, schätzte aber viele Situationen gerade nach dem 1-1 und 1-2 zu Gunsten des Gegners ein.

 

Jens Prilop